Sonntag, 03 November 2019 15:25

Teamleistung zum Heimsieg!

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Die Erste hatte nicht nur die Niederlage der letzten Woche wiedergutzumachen, sondern nach der empfindlichen Heimniederlage in der Rückrunde der letzten Saison auch noch eine Rechnung mit der HSG Porta Westfalica offen. Durch den kaum gefährdeten 37:31 Heimsieg am gestrigen Samstag hat sich die HSG A/B ein Stück weit retabliert.

„Das war heute wieder eine Teamleistung, wie ich sie sehen wollte und wie wir sie jede Woche brauchen“ sagte Trainer Jan Schwensfeger nach dem Spiel insgesamt zufrieden. „Es waren lediglich ein paar Gegentore zu viel, offensiv haben wir es dafür umso besser gelöst.“ Tatsächlich hat der Coach seine Spieler gut auf die kommenden Dinge vorbereitet, obwohl er neben den Langzeitverletzen auf den erkrankten Chrissi Harst und auf Kapitän Jannik Grebe, der sich wieder im Dienste des Staates befand, verzichten musste. So wurde die HSG nicht von den wechselnden Abwehrformationen der Gäste überrascht. Zunächst begannen die Gäste mit einer 5:1-Deckung mit Spielgestalter Jan-Christoph Hohlfeld auf der Spitze. Die Erste schaffte es jedoch diesen mehrfach zu überspielen oder löste auf zwei Kreisläufer auf. Die Gäste zogen sich daraufhin an den Torkreis in eine 6:0-Formation zurück. Durch gute Ballbewegung kam Felix Bahrenberg im Rückraum in aussichtsreiche Wurfposition und verwandelte seine Chancen sicher. Porta musste daraufhin erneut umstellen und nahm Felix in Manndeckung. Von dem dadurch entstehenden Raum profitierte wiederum Florian Weißelstein am Kreis, der seinerseits stark verwandelte. So geht es mit 19:14 in die Halbzeit. Wie zuletzt Isselhorst nahmen die Portaner anschließend auch Nerdin Vunic in Manndeckung, um die Ballbewegung zu unterbinden und die Kreisanspiele in den Griff zu bekommen. Darauf antwortete die HSG ebenfalls souverän, denn Pascal Richter ließ den Ball fleißig laufen und Alex Jungeilges, der seinen Spinat am Vorabend wohl artig gegessen hat, stieg athletisch hoch über den Mittelblock und konnte sich die Ecke daraufhin aussuchen.

porta nach

In der Abwehr startete die HSG nicht ganz so vielversprechend, denn sie war gegen die Rückraumwerfer oft einen Schritt zu langsam. Mit der Einwechslung von Malte Werning in der 10. Minute kam etwas mehr Stabilität rein und am gesundheitlich angeschlagenen Thomas Stennes im Tor war ab jetzt kein Vorbeikommen mehr. Da könnte man meinen, die Gäste hätten ihren Fan-Bus in seinem Tor geparkt. Nachdem Henne Schubert kurz nach der Halbzeit seine zweite Zeitstrafe sah kam Marin Vitic für den Inneblock, der ihn würdig vertreten konnte. Porta versuchte es in der zweiten Hälfte häufig mit dem zweiten Kreisläufer und kam über die Mitte, wo die Wolkenkratzer Marin und Elfi Schadomsky einiges wegblockten. So konnte die HSG die die Führung stetig halten und nach einem kurzen Wackler, den die Gäste nutzten, um noch einmal auf vier Tore zu verkürzen, konnte sich die HSG in der 49. Minute nach einem erneuten Rückraumkracher von Alex vorentscheidend auf 30:23 absetzen.

Die Zuschauer haderten mit dem Zeitstrafenverhältnis von 4:1 gegen die HSG in der zweiten Hälfte. Beleidigungen haben in der Schulsporthalle allerdings nichts verloren, egal ob gegen Schiedsrichter oder andere.

Die HSG Altenbeken/Buke bedankt sich bei den zahlreichen Zuschauern!

HSG Altenbeken/Buke: Stennes (16 Paraden), Nolte (2 P.) – Bahrenberg (8), Jungeilges (7), Weißelstein (7), Unkell (6), Schadomsky (4/4), Vunic (3), Richter (2), Wendte, Güldner, Schubert, Werning.

Vor der Ersten konnte die Dritte ihr lange ausgeglichenes Spiel in den letzten fünf Minuten doch noch recht deutlich mit 31:25 für sich entscheiden.

 

Termine klein

Gelesen 63 mal Letzte Änderung am Sonntag, 03 November 2019 16:52